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Wat
Phra Tong
Put Yaw und Yui Tui
Wat
Sri Soonthorn
Aufbau eines Tempels (Wat)

Tempel auf Phuket

Wat Phra Thong

(Tempel des Goldenen Budha)
Eine der eigentümlichsten Buddhafiguren Thailands ruht
im Wat Phra Thong, den man über den Highway 402
erreichen kann.
Wat
Phra Thong ist der zweitwichtigste Tempel der Insel,
dessen Ruhm in der Legende seiner alten Buddhafigur
begründet liegt.
Die
Geschichte erzählt von einem Jungen, der seinen
Wasserbüffel an einem im Boden steckenden Metallpflock
festband. Kurz darauf wurde der Junge krank und starb.
Der bekümmerte Vater hatte einen Traum, in dem der
Metallpflock den Grund für den Tod seines Sohnes
enthielt.

Als er erwachte, ging er daran, um den Pflock
herum zu gehen. Es stellte sich heraus, dass der Pflock
die Helmspitze einer riesigen goldenen Buddhafigur war.
Da die Erde so hart war, konnte er nur den oberen Torso
des Buddha ausgraben, um den er dann einen Bot (Halle in
der Mönche geweiht werden) errichtete. Die einfallenden
Birmanen versuchten vergeblich den Buddha auszugraben.
Um ihren Buddha zu schützen, machten ihn die
Dorfbewohner - eine weit verbreitete List in Thailand -
mit Gips unkenntlich.

Die Figur im Bot steckt heute
immer noch halb in der Erde. Zwei Meter misst der
sichtbare Torso von der mittleren Brustpartie bis zur
Spitze. Er scheint zu sitzen, was auf eine Gesamthöhe
von etwa vier Meter schließen ließe. Angeblich stirbt
jeder, der versucht, die Statue auszugraben, oder ihr
keinen Respekt entgegenbringt.
Weitere Buddhafiguren säumen die kahlen Wände des Bots.
Interessant ist der hagere Buddha rechts.

Die
buddhistische Tradition erzählt, dass der Buddha viele
Tage fastete, aber das Nirvana nicht erreichte. Als er
schon sehr geschwächt war, bot ihm ein Affe Honig und
ein Elefant ein mit Wasser gefülltes Bambusrohr an, um
ihn vorsichtig wieder an Essen und Trinken zu gewöhnen.
Die Fotos auf der Vorder- und Rückseite zeigen
verstorbene Gemeindemitglieder, deren Asche hinter den
Plaketten begraben liegt.

Neben dem Haupteingang steht ein Kalabassenbaum. Die
Früchte sind nicht essbar. Er wird genutzt als
Schattenspender. An den Ästen hängen Stoffbändchen.
Diese Bändchen sollen helfen Wünsche zu erfüllen.
Gegenüber vom Bot befindet sich ein kleiner Durchgang wo
man am oberen Teil eine Inschrift sehen kann. "Man soll
nicht aufgeben und es immer wieder versuchen".
Seinen Namen erhielt der Tempel von Rama VI.
Am
11.03.2502 (1959) besuchte Rama IX, König Bhumibol, den
Tempel.







Handgefertigte Lotusblüten.
Sie werden als Spende für Tempel
gekauft.

Put-Yaw und Yui-Tui

Die
chinesische Tempelanlage befindet sich in Phuket Town,
an der Ecke Ranong Rd./Soi Phu Thon. Sie ist mit 200
Jahre die älteste Tempelanlage auf Phuket.

Put-Jaw

Einer der Tempel ist der Put-Jaw. Er wurde zu Ehren
"Kuan Yin", (auch Guanyin genannt), der Göttin der Gnade
und Barmherzigkeit, errichtet. Sie ist eine der am
meisten verehrte Bodhisattva des ostasiatischen
Buddhismus, Der Name Kuan Yin bedeutet "Die Töne der
Welt". Sie kümmerte sich zu Lebzeiten besonders um
Frauen und Kinder. In der Haupthalle befindet sich eine
Statue der Kuan Yin und ihrer Dienerinnen.
Das
"Tempelorakel"
Am
Boden vor der Statue stehen zwei Behälter mit einer Art
geschälter Bambusstäbe. Einer der Behälter dient der
Warsagung, der andere der Diagnostik von Krankheiten.
Die
Befragung erfolgt durch ein einfaches System; durch
herausschütteln eines einzigen, nur für Sie bestimmten
Stäbchens. Die Nummer darauf bezieht sich auf eins der
Fächer in dem Raum links. In den Fächern liegen die
entsprechenden Zettel.




Yui-Tui


In
diesem chinesische Tempel wird jährlich das vegetarische
Festival gefeiert. Das
Vegetarische Festival ist ein neuntägiges Fest der
chinesisch stämmigen Thailänder, um die Götter der neun
chinesischen Kaiser zu ehren. Der Ursprung liegt im
Jahre 1825: Als damals chinesische Gastarbeiter auf
Phuket an einer schweren Epidemie erkrankten, versuchten
sie mit einer streng veganen Diät bestimmten Göttern zu
gefallen, damit diese den Fluch der Krankheit von ihnen
nehmen. Es gelang und seitdem gibt es dieses Festival.
Zu
Beginn dieser Veranstaltung unterziehen sich viele
chinesisch stämmige Bewohner einer neuntätigen, strengen
Diät und kleiden sich in reines Weiß. In dieser Zeit
sind Alkohol, Spiel, Sex, Streit und Lügen zu vermeiden.
Auf diese Weise sollen Geist und Körper von Unreinheiten
befreit werden.
Um
die Götter für das neue Jahr milde zu stimmen, stechen
sie sich ohne jede Betäubung alle möglichen Gegenstände
durch die Wangen und gehen dann einige Stunden auf einer
Prozession durch Phuket.
Dabei fließt kaum Blut und die Teilnehmer scheinen keine
Schmerzen zu spüren. Die chinesischen Restaurants von
Phuket servieren zu dieser Zeit nur vegetarische
Speisen.






Wat Sri Soonthorn

Dieser Wat bei Phuket Town ist einer der jüngsten Tempel
von Phuket. Er wurde erst im Jahr 2002 fertiggestellt.
Er wird auch oft als Wat Phuket Town bezeichnet. Hier
finden sie auch den zur Zeit größten liegenden Buddha
den es auf Phuket gibt.

Hier findet man neben den großen
Hauptgebäuden viele kleine Gebäude. Diese Anlage ist
sehr schön und strahlt große Ruhe aus. Ein Besuch lohnt
sich sehr. Als
wir den Tempel besuchten war der Bot leider nicht
geöffnet.

Wir bekamen vom Abt die Erlaubnis uns in dem
Bot umzusehen. Bei unserem Besuch hatten wir auch einen ständigen Begleiter. Eine "Tempelkatze" begleitete uns.
Im Bot befindet sich eine Tafel auf der mit Bildern die
Geschichte von Buddha erzählt wird. Auch die
Wandmalereien sind sehr schön. Am Giebel über dem
Eingang vom Bot können sie eine Abbildung vom Gott
Wischenu (der Bewahrende) auf Garuda (Fabelwesen) sehen.
Garuda ist auch das Wappentier in der königlichen
Flagge.

Mönche vom Wat Sri Soanthorn beginnen mit dem
Mittagessen, welches von den Frauen zubereitet wird. Sie
Speisen und Getränke sind alles Almosen, die am Morgen
von den Mönchen gesammelt werden, oder als Spenden in
den Tempel gebracht werden. An
der linken Seite des Raumes befindet sich hinter Glas
eine sehr schöne Buddha-Statue.
Sie
wurde dem Smaragdbuddha von Bangkog nachempfunden.
Leider waren bei unseren letzten Besuch einige kleine
Buddha-Statuen nicht mehr vorhanden. Ein Mönch erzählte
uns, dass die Statuen jetzt in anderen Tempeln zu sehen
sind.







Aufbau eines Tempels
(Wat)
Etwa 95% aller Thailänder bekennen sich zum Buddhismus.
Traditionell befinden sich in einer Tempelanlage.
Gebäude, die etwa als Bibliothek, Lehrssäle oder
Unterkunft für die Mönche dienen können.
Die
verschiedenen Bauwerke eines Tempelkomplexes sind:
Chedi
Kultisches Zentrum eines Wats und deshalb das höchste
Bauwerk, in welchem Reliquien aufbewahrt werden. Die
Form reicht von der kreisförmigen Glocke bis zum Turm
mit. quadratischer Basis. Je nach Kulturkreis wird dies
auch Stupa oder Pagode genannt.
Viharn
Dies ist eine recheckige Halle in der sich Mönche und
Gläubige zur Andacht treffen.
Bot
Der
Bot dient den Feierlichkeiten, wie zum Beispiel der
Mönchsweihe. Der Bot ist dem Viharn ähnlich, jedoch
kleiner. Man erkennt ihn an den Begrenzungssteinen, die
den geweihten Platz markieren.
Kutis
Kutis sind die Zellen der Mönche in denen sie schlafen
und meditieren.
Glockenturm
Der
Glockenturm verkündet die Uhrzeit, er weckt die Mönche
am Morgen, er ertönt wenn gegessen wird und ruft die
Mönche zur Andacht zusammen.
Sala
Salas dienen als Schutz gegen die Sonne bzw. Regen, oder
als Treffpunkt für Pilger
die sich ausruhen möchten.
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