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KLEINES LEXIKON II
VOKABELN
Ajahn sprich a-dschaan
Lehrer
Banthe
Anrede für einen Mönch.
wörtl. "Ehrwürdiger" in Sri Lanka gebräuchlich.
Bhikkhu (Pali-bhiksu)
Ordinierter buddhistischer Mönch
Bodhisattva (Sanskrit)
Bodhisatta (Pali)
Bodhi "erleuchtet"
Sattva "sein"
wörtl. "Erleuchtungswesen"
Ein
Bodhisattva ist voller Liebe und Mitleid für seine
Umwelt.
Dharma (Sanskrit)
Dhamma (Pali)
Wörtl. "das Tragende"
Die
Lehre von Buddha.
Phra (Thail. sprich praa)
Mönch
Phra Saksit
Mönch mit spiritueller Kraft.
Baat
Traditionelles Bettelgefäss der Mönche, mit welchem sie
täglich am Morgen durch die Straßen ziehen.
Bindabbad (Pali-pindapata)
Täglicher Almosensammelgang der Mönche um Nahrung.
Kamma (Sanskrit)
Karma (Pali)
wörtl. "Wirken und Tatt"
(nicht Schicksal) Jeder ist für sein eigenes Leben
verantwortlich.
Khrueang Raang
Amulett mit einer "angeblich" übernatürlichen Kraft.
Es
soll dem Träger Glück, Reichtum oder Gesundheit bringen.
Auf
dem Amulett kann Buddha,Bodhisattva, ein berühmter
Mönch, ein Zeichen oder ein Schriftzug in Pali sein.
Oft
werden Amulette im Wat überreicht, nachdem man dort
Tambun verrichtet hat. Sie werden dort auch zum Kauf
angeboten.
Wobei man die Stücke offiziell nicht wirklich kauft,
sondern eher auf Lebenszeit, ohne Rückgabezwang, mietet.
Dem
Träger eines Amulettes obliegen aber auch gewisse
Pflichten, die er einhalten sollte, z.B. nicht stehlen,
nicht lügen....
Kuti (sprich kutti)
Mönchswohnung wörtl. Hütte
Luang Nong
Thail. Ehrenvolle Anrede für
einen jungen Mönch.
Luang Pi
Thail. Ehrenvolle Anrede für einen Mönch im mittleren
Alter.
wörtl."erwürdiger Bruder"
Luang Poh
Thail. Ehrenvolle Anrede für einen Mönch im
Seniorenalter.
wörtl. "ehrwürdiger Vater"
Luang Buh
Thail. Ehrenvolle Anrede für einen Mönch im hohen Alter.
wörtl. "ehrwürdiger Großvater"
Maekao (Thail. sprich mä-kau)
Klosterbesucherin, Meditationsschülerin,
welche die acht Selbstverpflichtungen (atthanga Sila)
einhalten will.
Pahkao (Thail. sprich pa-kau)
Klosterbesucher, Meditationschüler, welcher die acht
Selbstverpflichtungen (atthanga Sila) einhalten will.
Pali
Pali ist die heilige Sprache der Buddhisten und wie das
Latein eine tote Sprache.
Pali-Kanon
Buddhistische Schriften des Theravada.
Puja (sprich. bu-schaa)
Verehrung oder Zeremonie
Rapon (sprich pa-ponn)
Segen oder Segenswünsche der Mönche nach der
Essensspende.
Sanskrit
Sanskrit ist ebenfalls eine tote Sprache und hatte ihre
Blütezeit etwa 400 v. Chr.
Sati
Achtsamkeit, Konzentration
Siam
Der
alte Name von Thailand, der 1939 abgelöst wurde.
"Siam" stammt vom Sanskrit-Wort "shyama" was "dunkel"
oder "Schwarz" Bedeutet. So waren nämlich die Thais von
ihren Nachbarn genannt worden.
Sutra (auch:
Sutras oder Sutren)
Buddhistische Lehrtexte.
Tambun
wörtl. Gutes tun
Das
freiwillige Geben von Materiellem (z.B.Essen und
Kleidung an die Mönche), Arbeitskraft (z.B. tätige
Mithilfe im Kloster) und Weisheit (z.B. Mithilfe bei der
Verbreitung der buddhistischen Lehre).
Der
spirituelle Zweck des Spendens ist die Überwindung von
Gier und Egoismus sowie das Erwerben religiöser
Verdienste ("Karmisch heilsamer Taten").
Tempelanlagen (wats)
Es
gibt in Thailand 4 Arten von Tempelanlagen.
1.
Wat Luang
Vom König veranlasster Wat-Bau.
2.
Wat Chao
Von Prinzen veranlasster Wat-Bau.
3.
Wat Khum Nang
Von Adligen veranlasster Wat-Bau.
4.
Wat Ratsadorr
Durch Spenden des einfachen
Vokes gebauter Wat.
Tempeljungen
Luk Sit Wat oder Dek Wat
Luk
Sit bedeutet Schüler und Dek bedeutet Kinder.
Sie
sind die Jungs die zusammen mit den Mönchen im Tempel
als "Diener" leben.
Upasaka (männlich)
Upasika (weiblich)
wörtl. dabeisitzende/r
Buddhistischer Laie der Zuflucht genommen hat und die
fünf Selbstverpflichtungen (panca Sila) einhält. Ein
buddhistischer Laie, der zu besonderen Gelegenheiten
(Uposatha) die acht Selbstverpflichtungen (atthanga
Sila) einhalten will.
Uposatha
Feiertage an den Tagen des Vollmondes und des Neumondes.
Vinaya
wörtl. Disziplin
Bezeichnung der Buddhistischen Ordensregeln.
Kompendium der Ordensregeln. eEin großer Teil der 227
Regeln für Mönche und 311 für Nonnen, sind Übungs- und
Verhaltensregeln, die nicht mit der eigentlichen
buddhistischen Ethik, dem Sila verwechselt weerden darf.
Wai Phra
Wai
bedeutet: die Hände zusammenfalten und mit Phra ist
Buddha oder der Mönch gemeint.
Wat
Wat
ist das Thailändische Wort für "ayasatha" aus dem
Sanskrit welches
"Wohnstatt für Schüler und Asketen" bedeutet.
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