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  Blick auf Phucket Stadt

 

Die Geschichte Phukets ist im wesentlichen eine Geschichte von Invasion und Verteidigungskämpfen. Manche davon verliefen erfolgreich, andere nicht. Die Insel galt schon immer, teils wegen ihrer üppigen Natur, teils wegen ihrer strategisch interessanten Lage in der Andamanensee, als besonders wichtiger Standort. Eine der wichtigsten und bekanntesten Schlachten fand im Jahre 1785 statt, als die Burmesen, die bereits die alte thailändische Hauptstadt Ayuthaya erobert und dem Erdboden gleich gemacht hatten, die Insel Phuket angegriffen. Die Thais wurden überrumpelt und verfügten außerdem, da der Stadthalter von Phuket gerade verstorben war, noch nicht einmal über einen militärischen Anführer.

 

 

 

Die Witwe des Stadthalters jedoch, eine Frau namens Chan und ihre Schwester Mook, ließen sich nicht entmutigen und heckten einen Plan aus, der die Burmesen irreführen und abschrecken sollte. Sie verkleideten Frauen als Männer und positionierten sie als Krieger auf den Stadtwällen. Diese unerwartet eindrucksvolle Streitmacht verwirrte die Burmesen so sehr, dass sie die anschließenden Kämpfe verloren und unverrichteter Dinge wieder abzogen. Chan und Mook, die beiden heldenhaften Frauen, wurden später vom König ausgezeichnet und ihnen zu Ehren wurde später das Heldinnendenkmal errichtet, das an der Straße zum Flughafen zu bewundern ist.

 

 

Muk (Perle) wurde nun Sri Sundara oder Si Sunthorn genannt, was soviel bedeutet wie "Göttin der Schönheit". Chan (Dattelpflaume) tauschte ihren wenig angenehmen Namen gegen den Titel Deva Krasattri oder Thep Krasattri ein und wurde so zur "Kriegerin der Götter". Etwa 40 Jahre später kamen die Burmesen zurück und rächten sich. Sie richteten große Verwüstungen an. Dadurch kehrten viele Einwohner der Insel den Rücken und siedelten sich auf dem Festland an. Erst 20 Jahre später, als unter der Herrschaft König Rama III. die Bedrohung durch die Burmesen ein Ende hatte, kehrten die Menschen zurück.

 

 

Ebenfalls unter der Herrschaft König Phra Nang Klao Chaoyubua Rama III wurde auf Phuket Zinn entdeckt. Der Zinnabbau (1824-1851) wurde bald zur wichtigsten Einkommensquelle auf Phuket. Der Bedarf an Arbeitskräften war so groß, dass zahlreiche chinesische Einwandere ins Land strömten (die heute noch 30% der Bevölkerung ausmachen).

 

Blick vom Chedi auf die Anlage

 

Die Arbeitsbedingungen in den Minen waren jedoch so schlecht, dass es im Jahre 1876 zu einem Aufstand der Minenarbeiter kam. Zwei Mönche aus Phuket halfen dabei den Konflikt zu beenden. Ihre Statuen stehen im Wat Chalong.

 

Wandmalerei im Chedi

 

Wat Chalong (Tempel der Feste) etwa 8 km südöstlich der Stadt Phuket an der Straße 4021, ist eng verbunden mit den zwei verehrten Mönchen, Luang Pho Chaem und seinem Assistenten Luang Pho Chuan. Sie waren berühmte Kräuterärzte und Knocheneinrichter.

 

Der erwürdige Abt Luang Pho Chaem

 

In den Zinnminen hatten sie genügend Gelegenheit ihre Künste unter Beweis zu stellen. Während der Zinnarbeiterrebellion vermittelten sie zwischen den beteiligten Parteien und brachten sie dazu, ihre Konflikte beizulegen.

 

Chedi im Wat Chalong

 

Ende 2002 wurde der Chedi neu eröffnet. Wenn sie den Chedi besuchen, nehmen sie sich ruhig viel Zeit. Die Statuen und die Wandmalereien sind wunderschön anzusehen. Von ganz oben haben sie einen tollen Ausblick in die nähere Umgebung vom Wat Chalong.

Versuchen sie aber den Tempel Morgens zu besuchen. Da ist es noch etwas kühler und ruhiger.

 

Im Jahr 1897 wurde auf Phuket die erste Schule eröffnet. Sechs Jahre später wurden die ersten Gummibaumsetzlinge gepflanzt. Die Kautschukgewinnung ist bis heute eine wichtige Einkommensquelle für die Bewohner. Die Kautschukplantagen kann man überall auf der Insel sehen.