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(Pu-Tai)
Der
berühmte lachende Buddha, stellt der Überlieferung nach,
den buddhistischen Mönch Pu-Tai dar und nicht Buddha.
Der kleine dicke Buddha, ein chinesischer Glücksbuddha,
hat mit der Darstellung des ranken und schlanken
historischen Buddhas nichts zu tun.
Er
gilt als Inkarnation (Verkörperung) des Zukunftsbuddha Maitreya und ist in jedem chinesischen Tempel zu finden.

Daher kommt ihm in allen buddhistischen Ländern eine
sehr große Bedeutung zu. Mit unbesorgter Glücksehligkeit
soll er durch China gereist sein und die Menschen mit
seinem Lachen angesteckt haben. Noch heute wird er als
Glücksgott verehrt und findet sich in zahlreichen
Darstellungen wieder.
Pu-Tai:

Das bedeutet aus dem Chinesischen übersetzt:
Hanfsack. Pu-Tai war ein chinesischer buddhistischer
Mönch der Chan-Richtung. Gemäß der Überlieferung nach,
soll er im 10. Jahrhundert gelebt haben. Etwa von 910-990. Der Kosename Hanfsack geht darauf zurück, dass
er stets einen Bettelsack, der aus Hanftuch gefertigt
war, auf dem Rücken trug. So zog er durch Städte und
Dörfer um für seinen armen Orden milde Gaben
einzusammeln. Um Pu-Tai ranken sich viele Legenden und
unzählige Geschichten.

Er vollbrachte viele wundersame
Dinge, die ihm den Ruf als wundertätigen Sonderling
einbrachten.
Jedoch erst in seiner Todesstunde gab er seine wahre
Identität bekannt. Er gab sich als die Vor-Inkarnation
des zukünftigen Buddha Maitreya zu erkennen. Ein
anderer Name von Pu-Tai war Chi-Tzu, was soviel wie
"lachender Meister" bedeutet.
Sein Bildnis verkörpert einige chinesische Lebensideale:
Der dicke nackte Buddha symbolisiert Wohlstand und
Reichtum sein Lachen, Gelassenheit und Zufriedenheit.
Maitreya

Bedeutet wörtlich übersetzt: "der Liebende"; nach der
schon im Hüiayäna vorhandenen, aber erst im
Mahayana-Buddhismus voll entwickelten Lehre von den fünf
indischen Buddhas, die Verkörperung der allumfassenden
Liebe. Als fünfter und letzter indischer Buddha wird er
in der Zukunft erwartet. Im tibetischen Buddhismus ist
der Kult des Maitreya sehr verbreitet.

Gegenwärtig weilt Maitreya als Bodhisattwa im HimmelTushita, d.h. "der
Freudvolle" und wartet auf seine Zeit, in der er auf der
Erde erscheint. Als kommender Weltenlehrer soll Maitreya
in ungefähr 30 000 Jahren in Erscheinung treten.
Ikonographisch wird er mit auf dem Boden ruhenden Füßen
dargestellt, als Andeutung seiner Bereitschaft sich zu
gegebener Zeit von seinem Sitz zu erheben und in die
Welt zu kommen.
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