Home

Land und Leute

Königsfamilie

Wissenswertes

Buddha

Chin. Buddha

Dalai Lama

Insel Phuket

Luang Pho Chaem

Ausflüge / Tipps

Tempel 1

Tempel 2

Hilfsprojekte

Lexikon 1

Lexikon 2

Rezepte 1

Rezepte 2

Kontakte

Linkseiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

 

 Buddhistische Fahne

(International)

 

 

1885 wurde von Harry S. Olcott und dem Mönch Sumangala
die internationale buddhistische Flagge geschaffen. Die Farben symbolisieren die Aura Buddhas.
Nach dem Buddhistischen Weltkongress 1952 international verwendet.
 

Bedeutung der Farben

 

blau

symbolisiert das universelle Mitgefühl
gelb

symbolisiert den mittleren Weg
rot

symbolisiert den Segen der Praxis (Vollendung, Tugend,  Weisheit, Glück und Erhabenheit)
weiß

symbolisiert die Reinheit des Dharma (der Lehre) und 
vollkommene Befreiung jenseits von Zeit- und 
Raumgebundenheit
orange

symbolisiert die Weisheit der Buddhalehre

 

Buddhistische Fahne Thailands

(Tong Dhammakak)
 

 

Eine weitere Flagge, auf die man immer wieder in Thailand trifft, ist die buddhistische Flagge. Sie zeigt das Rad der Lehre, das durch die Lehre Buddhas, dasDharma, angestossen wurde, auf gelbem Grund. Man sieht die Flagge in Tempeln und insbesondere bei Tempelfesten wird das ganze Gelände mit diesen Flaggen geschmückt und ein Spalier der Flaggen weist den Weg zum Tempel.

 

 

Die Begrüßung 

"Wai"

 

 

 

Die Position des Wai zeigt an, dass sie keine Waffen in ihren Händen halten und in Frieden kommen.

Bei dieser Geste werden die Handflächen gegeneinander gelegt. Der Wai ist nicht nur eine Begrüßung, sondern auch der Ausdruck von Respekt und Achtung vor anderen. Es gibt 4 Hauptarten wie und wann der Wai gezeigt wird.

 

Gegenüber Niedrigergestellten:

Die Daumen etwa in Brusthöhe

 

Gegenüber Gleichgestellten

Daumen unterhalb des Kinns.

 

Gegenüber Höhergestellten

Daumen in Höhe der Unterlippe.

 

Gegenüber älteren Menschen

Daumen in Höhe der Nasenspitze.

 

Gegenüber Buddha, Mönchen oder der Königsfamilie

Daumen zwischen den Augenbrauen.

 

Ist der soziale Unterschied groß, wird der Wai nicht erwiedert

Wie z.B. Kinder, Zimmermädchen oder Bedienung im Restaurant.

Das hat aber nichts mit Unhöflichkeit zu tun.

 

Wenn das aber für sie zu umfangreich ist, genügt ein leichtes Kopfnicken oder freundliches Lächeln.

 

Wichtig zu Wissen

Mönche erwiedern den Wai grundsätzlich nicht.

 

 

 

Anrede

 

Thailänder sprechen sich mit dem Vornamen an, dem der Titel Khun (Mann oder Frau) vorangestellt wird (z.B. Khun Chay oder Khun Daeng).

 

 

 

Bekleidung bei einem

Tempelbesuch

 

Wat Chalong 

 

Die Bekleidung bei einem Tempelbesuch ist sehr wichtig. Generell gelten Touristen als reich, wie sonst könnten sie sich einen Urlaub in Thailand leisten. Aber, anders als Thais, die sich gerne besser kleiden, laufen viele Touristen herum wie die letzten Heuler. Kein Thai würde es wagen, sich in diesem Outfit, sehen zu lassen: schlabbernde kurze Hosen, billige T-Shirts und Gummi-Sandalen, das ist in Thailand allenfalls die Kleidung der Aller-Ärmsten. Frauen sollten einen Rock oder lange Hosen tragen, ein entsprechendes Oberteil oder ein Kleid, das sowohl die Knie als auch die Schultern bedeckt. Männer sollten auf keinen Fall mit freien Oberkörper oder mit Shorts einen Tempel betreten. Es müssen lange Hosen und ein Hemd oder T-Shirt mit Ärmel sein.

 

 

 

Die Verehrung für Buddha

und Mönche im Tempel

 

 

 

1. Haltung "Anchalee"

(Es ist die Vorbereitung)

Die Knie sind am Boden leicht auseinander (Mann), eng zusammengehalten (Frau), das Gewicht wird über die Zehen (Mann)Fußrücken (Frau) getragen.

Der Mann sitzt auf den Fersen. Die Hände sind vor der Brust gefaltet. Die Ellenbogen sind möglichst nach unten gerichtet und nicht seitlich nach außen.

 

2. Haltung "Wan Ta"

Bewegung der Hände nach oben zur Stirn, wobei die Daumen zwischen den Augenbrauen sein sollten.

 

3. Haltung "Apee Wat"

Bewegung zum Boden. Hände und Kopf bewegen sich zum Boden. Hände gehen aureinander, so dass die Stirn dazwischen passt. Die Ellenbogen müssen die Knie berühren (Mann), die Knie außen umschlingen (Frau).

 

 

 

Respekt

 

 

 

Bildnisse, Statuen und Figuren Buddhas, sind heilig und mit  entsprechendem Respekt zu behandeln. Jede Entweihung wird hart bestraft. Mönche und die Königsfamilie sind mit absolutem Respekt zu behandeln. Auf Geldscheinen und Münzen ist das Bildnis des Königs. Die große Verehrung, die den buddhistischen Mönchen entgegen gebracht wird, gilt weniger der Person selbst als vielmehr dem Respekt vor dem Dharma, das der Mönch oder die Nonne verkörpert bzw. repräsentiert.

 

 

 

Kopf und Füße

 

 

 

Sie dürfen niemals den Kopf eines Thais berühren. Der Kopf gilt als das höchste Körperteil - auch symbolisch - und genießt deshalb besonderen Schutz. Dagegen sind die Füße das niedrigste Körperteil (schmutzig und unwürdig). Beim sitzen oder liegen müssen sie aufpassen, dass die Füße nicht auf Personen oder, was sehr übel genommen wird, in Richtung von Buddhafiguren oder einem Bildnis der Königsfamilie zeigen. Mit den Fingern nicht auf Personen, sondern nur auf Gegenstände (außer auf religiöse und spirituelle Gegenstände) zeigen.

 

 

 

Tempel "Wat"

 

 Wir besuchen jedes Jahr Abt Luang Pi Wichittsupakan

 

Der Tempel (Wat) ist für jeden Buddhisten ein Ort der Ruhe, Entspannung, Meditation und auch des Feierns (Tempelfeste).

In größeren Wats gibt es zum Beispiel Apotheken (viele Mönche sind Experten in der Kräutermedizin). In anderen Tempeln bekommen Waisen und Kinder aus armen Familien Unterricht in einer Schule.

Fotos oder Videos machen ist kein Problem, aber bitte im sitzen, denn es  ist ungehörig zu stehen, während andere Menschen oder gar ein Mönch sitzt. Mönche bitte vorher fragen. Religiöse Zeremonien dürfen auf keinen Fall durch lautes reden, lachen, fotografieren usw. gestört werden.

 

Zeremonie im Wat Chalong

 

Beim Betreten eines Gebäudes innerhalb der Tempelanlage müssen Schuhe ausgezogen werden. Treten sie nicht auf die Schwelle beim eintreten. Sie würden den darin wohnenden "Geist" verärgern. Das Aufkleben der Goldblätttchen hat seine Bedeutung. Auf das Körperteil, an dem sie erkrankt sind oder Schmerzen haben, wird dieses Goldblatt geklebt in der Hoffnung auf Heilung. Beim Vorbeilaufen an kniehenden Menschen, wie z.B. in einem Tempel, ist es gute Sitte den eigenen Körper respektvoll leicht zu beugen.

 

 

 

Die Schnur des  "Glücks"

 

Viele Thais, auch einige Touristen, tragen um ihr Handgelenk eine Schnur, die von weiß bis dunkelrot aussehen kann. Sie sollen ihren Trägern Glück bringen und Unglück fernhalten. Das "SAI SIN" ist kein Zier- oder Freundschaftsbändchen. Während der Rezitation des Paritta geht eine Schnur durch die Hände der rezitierenden Mönche. Diese Schnur kann nachher zerschnitten werden und als Amulett um das Handgelenk oder den Hals von Laien gebunden werden. Diese Bändchen liegen teilweise in den Tempeln in einer Schale, aus der sie genommen werden können.

 

 

Das Bändchen darf nicht mehr abgemacht werden. Es muss von selbst abgehen. Sollten sie einmal in einen Tempel kommen, in dem ein Mönch sitzt, gehen sie mit gebückter Haltung (Respekt) zu ihm hin, kniehen sie sich hin und begrüßen sie ihn mit einem Stirn-Wai. Anschließend bindet er um ihr rechtes Handgelenk eine Schnur. Dabei spricht er  ein kleines Gebet für ihr Glück und ihre Gesundheit. Danach bedanken sie sich wieder mit einem Stirn-Wai.

 

 

 

Mönche in einem Tempel

 

 Essen für Mönche wird zubereitet

 

Es gibt in einem Tempel Mönche die dort wohnen und Mönche die nur zu bestimmten Zeiten (Regenzeit) einem Tempel besuchen.

Am Ende der Regenzeit verlassen die Mönche die zu Besuch waren, nach einem gemeinsamen Fest wieder den Tempel und gehen in ihren Tempel zurück. Um 5 Uhr werden die Mönche durch einen Gong geweckt und beginnen danach mit dem Gebet. Anschließend verlassen sie das Kloster um Almosen zu sammeln.

 

 

Bis zur Mittagszeit können viele Aufgaben wahrgenommen werden. Sei es das Auswendig lernen buddhistischer Schriften oder der Empfang von Gläubigen. Die Nachmittage dienen der Selbstfindung und einem zeitlichen Freiraum. Dabei vermeiden die Gläubigen meistens, einen Mönch ohne vorherige Absprache zu besuchen. Einige Mönche schlafen aber auch, andere studieren weiter die buddhistischen Schriften, einige meditieren oder erledigen Aufgaben, die zum Erhalt des Wats notwendig sind.

 

 

 

Einige der 227 Regeln für Mönche:

 

 

 

Mönche sollen sein: freundlich, milde, nie aufgeregt, zornig, grob, streitlustig, nicht rennen, hüpfen, spielen, tanzen, er soll sich immer ordentlich benehmen (sitzen oder gehen) und kleiden. Beim Essen nicht gierig sein oder zeigen, dass er hungrig ist, nach 12.00 Uhr darf er keine feste Speise zu sich nehmen. Er darf nur essen, was ihm formell von einem Laien gegeben wurde. Er soll seine Gewandtücher ordentlich tragen. Er darf nicht betteln und vieles andere mehr.

 

 

 

Man kann aus dem Mönchsorden

ausgeschlossen werden:

 

Wenn man als Mönch Sexualverkehr hat, schweren Diebstahl begeht, einen Menschen tötet, zum Mord an einem Menschen Beihilfe leistet oder jemandem das Leben so mies darstellt, dass dieser Selbstmord begeht

 

 

 

Das Verhalten gegenüber einem Mönch

 

 

 

Mönche genießen immer Vortritt. Gehen sie auch nicht neben einem Mönch sondern hinter ihnen. Die Kleidung darf nicht berührt werden. In einem Bus ist immer die letzte Bank für die Mönche reserviert.

Frauen dürfen Mönche nicht berühren. Opfergaben werden von einer Frau nicht direkt dem Mönch, sondern nur über einen Mann gegeben, oder auf dem Boden vor den Mönch gelegt. Die Almosen für die Mönche sollten im Einklang mit den buddhistischen Regeln stehen.

Geld geben sie in einem Umschlag oder in den Spendenkasten des Tempels.

 

 

 

Der Abt eines Tempels

 

Luang Pi Wichittsupakan

 

Wer Abt werden möchte, muss wenigstens zehn Jahre Mönch gewesen sein und sich dadurch Ansehen und Recht erworben haben. Er muss sich mit allen religiösen Angelegenheiten auskennen und zusätzlich Kenntnisse der Traditionen seiner Gemeinde haben. Seine Ernennung erfolgt durch einen Ältestenrat.

Das Foto zeigt Luang Pi Wichittsupakan. Er ist Abt des Wat Phra Nang Sang (Phuket).

 

 

 

 

 

 

Nach dem (zumindest vierjährigen ) Dienst als Dek Wat wird ein angehender Mönch gewöhnlich zum Novizen ordiniert. Die Novizen leben wie die Mönche nach den Regeln, die im Patimokkha (Buddhistische Ordensregeln) fixiert sind, werden aber nicht förmlich zur Befolgung  der gesamten Ordensregel verpflichtet. Die Dauer eines Noviziats beläuft sich gewöhnlich auf ein bis zwei Jahre. Mit 20 Jahren werden sie als geeignet befunden, die höhere Weihe Upasampadā zu empfangen, die sie zum vollen Bhikkhu macht

 

 

Die Tempeljungen

 

In Thailand werden Tempeljungen Dek Wat oder Luk Sit genannt.

Dek: bedeutet "Kinder"

Wat: bedeutet "Tempel"

Luk Sit: bedeutet "Schüler"

Sie wurden Schüler genannt, da sie früher nur im Tempel lernen konnten und es keine Schulen gab.

 

 

 

Ein Tempeljunge ist etwa 8 bis 9 Jahre alt. In Thailand gibt es eine Schulpflicht. Es gibt viele arme Eltern, vor allem aus den armen Regionen, die ihre Kinder nicht in die Schule schicken können. Viele dieser Kinder werden als Tempeljungen aufgenommen.

 

 

 

Bevor ein Tempeljunge Schüler werden kann, muss er sich einer kurzen Zeremonie unterziehen. Er muss vorher Buddha und dem Mönch huldigen, um als Schüler aufgenommen zu werden. Danach übergibt der Tempeljunge dem Mönchslehrer ein Tablett mit einer Kerze, einem Räucherstäbchen und Blumen. Der Mönch nimmt es entgegen und stellt das Tablett auf dem Altar. Nun ist der Tempeljunge als Schüler aufgenommen.

 

 

 

Er hilft den Mönchen und nimmt ihnen Arbeit ab. Als Gegenleistung bekommt er Religionsunterricht und wird in Lesen und Schreiben unterwiesen. Der Mönchslehrer übernimmt dabei die Rolle des Lehrers und des Erziehers.

 

 

Pindabat (Almosengang)

 

Die Aufgaben eines Tempeljungen sind zum Beispiel:

Er hilft beim Almosen sammeln die Nahrungsmittel zu tragen. Er muss das  Essen mit vorbereiten und anschließend das Geschirr abwaschen. Er reinigt die Kutis (Zellen der Mönche, in denen sie schlafen und meditieren). Falls vorhanden muss er den Garten pflegen. Der Tempeljunge darf erst nach den Mönchen essen.

 

 

Novize/Ordination

 

Die Aufnahme in eine Mönchsgemeinde ist meistens zu Beginn der Regenzeit. Das Eintrittsalter als Novize ist etwa mit 20 Jahren. Mit 21 Jahren kann man zum Mönch geweiht werden.

Am Aufnahmetag muss der in einem weißen Gewand gekleidete Novize  dreimal um den Klostertempel, seinem zukünftigen Zuhause,  laufen. Wobei er von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten freudig begleitet wird.

 

 

Der künftige Mönch hält auf seinem Weg zum Wat in seinen gefalteten Händen eine Kerze, Räucherstäbchen und eine Lotosblume als Zeichen der Verbundenheit mit Buddha.  Die Ordination findet anschließend im Bot, dem heiligsten Teil der Tempelanlage statt. Der Abt des Klosters stellt Fragen, die der Novize in der heiligen buddhistischen Sprache, dem Pali, mit ja oder nein  beantworten muss. Danach werden ihm die Haare geschoren und er erhält anschließend die 8 Requisiten, die ihm als Mönch zu besitzen erlaubt sind.

 

 

 

3 gelb-orangene Gewänder

1 Schermesser

1 Nadel

1 Gürtelband

1 Wasserfilter

1 schwarze Almosenschale

 

 Mönchsweihe im Wat Chalong

Mönchsweihe im Wat Chalong

 

Neben den 8 traditionellen Sachen dürfen Mönche heute noch Toilettenartikel, Bücher, Sandalen und Brillen benutzen. Man kann jederzeit die Mönchsrobe wieder ablegen und wieder in seinen Beruf zurückgehen. Je länger die Mönchsrobe getragen wird, um so größer werden die Verdienste (Kharma), die auch auf die Eltern übergehen und für deren künftiges Leben entscheidend sein werden.

 

Kleidung der Mönche

 

 

Samghati:

Das oberste Tuch des Dreigewandes (ticīvara), als Mantel gebraucht.

Zum Dreigewand gehören noch Untergewand (antaravasaka) und Obergewand (uttarasanga)